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Architekten und Planer zählen zu den Akademikern mit den schlechtesten Berufschancen oder der niedrigsten Bezahlung. Trotz allem: für viele ist "Architekt" oder "Stadtplaner" nach wie vor ein Traumberuf. Die einen suchen ihre Chance darin, sich fit zu machen für neue Märkte, die anderen setzen eher auf die unentdeckten „Nischen”. Und viele suchen eine Perspektive in „internationalen“ Tätigkeitsfeldern.
Einige raumbezogene Studiengänge bemühen sich seit geraumer Zeit die Berufsperspektiven und die Werdegänge ihrer Absolventen/-innen in regelmäßigen Erhebungen zu erfassen und zu dokumentieren. Veranstaltungen und Veröffentlichungen der Architektenkammern, der Berufsverbände oder einzelner Hochschulen widmen sich ebenfalls dem Thema der Berufschancen zwischen Generalisierung und Spezialisierung.
 
 
 

ONLINE-BEITRÄGE

 

Weissmüller, Laura (2016)
Die Stadtmacher
In: Süddeutsche Zeitung, 26.04.16
 
Laura Weissmüller blickt zurück auf Zukunftsprognosen aus der Vergangenheit, die sich nicht bewahrheitet haben. Sie kritisiert, dass Stadtplanung nicht zukunftsweisend betrieben wurde. Planer müssten massiv umdenken und Lösungsansätze zeigt Weissmüller anhand von Ergebnissen der Internationalen Architekturbiennale Rotterdam. 
 
 
 
Stimpel, Roland (2016)
Viel mehr Licht 
In: Deutsches Architektenblatt, 01.11.16

Umfrageergebnisse zeigen, dass es selbstständigen Architekten im Vergleich zu den Vorjahren in Deutschland wieder besser geht. Umsätze sowie Gewinne stiegen 2016 in vielen Büros deutlich an. Schon 2015 wurden mehr Mitarbeiter neu angestellt als entlassen, viele Büros haben offene Stellen ausgeschrieben.  
 
 
 
Meyer, Friederike; Voermanek, Katrin (2007)
Jenseits der Architektur 
In: BauNetz, Grenzgänger, 05.2007

Auszubrechen aus den Grenzen der Welt der Architektur und als Architekt in anderen Berufsfeldern zu arbeiten, das haben u.a. Ulrike Dom, Modedesignerin in Berlin, und Matti Paschen, Profi-Segler in Valencia, geschafft. Meyer und Voermanek haben eine Reihe interessanter und außergewöhnlicher Portraits zusammengestellt, die auch außerhalb der Architektur in planerischen und kreativen Bereichen arbeiten.
 
 
Zoeppritz, Prof. Dipl.-Ing. Sebastian (2015)
Wirtschafts-Krise 
In: Deutsches Architektenblatt, 29.07.15

Der Stuttgarter Architekt und Stadtplaner Prof. Dipl.-Ing Sebastian Zoeppritz weist darauf hin, welche Bedeutung die Bauökonomie für Architekten und Planer hat und wie wichtig es ist, dass diese wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist. Er verdeutlicht die Verantwortung, die Architekten in diesem Bereich haben und ruft dazu auf, das Feld der Bauökonomie stärker zu besetzen.

Ein älterer Artikel der Zeit Campus "Warum promovieren?" (Ausgabe 2/2011, S.28-36) informiert außerdem über weitere Gründe, eine Doktorarbeit zu schreiben, abgesehen von den Möglichkeiten einer Hochschullaufbahn.

 

Köhler, Robert (2013)
Schwerpunkt Vollbeschäftigung. In welchen Berufen bleiben die Aussichten mau?
In: Frankfurter Allgemeine, 30.04.13

Für den Beruf des Architekten besteht auch zukünftig weiterhin ein Fachkräfteüberschuss. Es werden rund doppelt so viele Architekten ausgebildet, wie benötigt werden. Während die Entwurfsplanung gnadenlos überbesetzt ist, gibt es in der Bauüberwachung  allerdings noch berufliche Perspektiven für Architekten.

 

Ochs, Birgit (2013)
Es möchte echt sein
In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.02.13

Der Beruf des Architekturgrafikers hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Bilder von Architekten haben die Realität längst überholt. Sie zeigen Gebäude, die es noch nicht gibt, und verhelfen ihren Planern zu Ruhm, noch bevor ihre Entwürfe gebaut wurden. In langwierigen Gesprächen ergründen Architekturgrafiker, was das von ihnen zu schaffende Bild ausdrücken soll. Handelt es sich um eine erste Präsentation, einen Wettbewerb oder schon die Vermarktung? Das ist ein gewaltiger Unterschied. Je nachdem fällt die Darstellung eher vage oder schon sehr konkret aus.

 

Fabian Thiel leitet seinen Artikel mit folgenden Wortenein: "Graduates from planning faculties are invited to work, write, plan and design on land development issues in urban and rural areas of developing countries. Planners and internship students should continuously participate in research projects dealing with property, development, land policy and real estate issues. Land policy lies at the heart of the economic and social life in each country."

 

Hille, Nils (2013) 
In: DAB 01/13

"Kann man heutzutage einem jungen Menschen noch raten, ein Architekturstudium zu beginnen?" Nils Hille stellt in seinem Artikel die Probleme der Ausbildung zum Architekten dar, die zu einem Überangebot an Absolventen führen. 

 

holler & holler Steuerberatungsgesellschaft (2011) 

Wandelnde Strukturen und enger werdende Märkte machen es notwendig, sich verstärkt mit der Wirtschaftlichkeit seines Büro zu beschäftigen und praxisorientierte Instrumentarien zu entwickeln - auch in Schnittstellen zu steuerlichen und bankspezifischen Betrachtungen. Strategisches Management von Architekturbüros gewinnt angesichts internationaler Märkte zunehmend an Bedeutung. Die Wirtschaftlichkeit eines Büros sollte, neben gestalterischen und technischen Ansprüchen, nicht aus den Augen gelassen werden.

 

Voigt, Andreas (2011) 
In: Spiegel Online, 28.09.11
 
"Sind die Bedingungen noch so hart und die Einkommen noch so gering - Architekt ist für viele junge Akademiker ein Traumberuf. Im Alltag müssen sie um die Existenz kämpfen. Dabei könnten gerade kleine Architekturbüros besser laufen, wenn sie sich stärker vernetzten und spezialisieren würden.

 

Ullmann, Felix (2003)
In: Zeit Online, 31.07.03
 
"Der Baumarkt boomt und die hohe Geschwindigkeit, mit der Projekte entwickelt und gebaut werden, erfordert von den Architekten neue Strategien und Ideen": Wenn Stephan Jentsch von der Baukultur in China spricht, gerät der sonst eher kühl wirkende Architekt ins Schwärmen. "Hier ist zur Zeit das architektonisch interessanteste Land der Welt" heißt es dann oder auch "China ist das Experimentierfeld der Architektur des 21. Jahrhunderts."

 

Matzig, Gehard (2010)
In: Süddeutsche Zeitung, 17.05.10
 
Der Berufsstand der Architekten setzt sich zunehmend mit der (mangelnden) Kommunikationsfähigkeit der eigenen Disziplin auseinander. In Praxis und Lehre lassen sich vermehrt erfolgreiche Ansätze finden, die Fähigkeiten zu Moderation, Integration und Kommunikation zu professionalisieren. 
 
 
 
Schürer, Oliver; Gollner, Helmut [Hg.] (2008)
 
Welche Karrieremöglichkeiten existieren unter welchen Bedingungen? Wie steht es mit Zufriedenheit und Veränderungen im ArchitektInnenleben? Muss Architektur als Beruf oder als Berufung verstanden werden?
Welche Kompetenzen und Beschäftigungen werden vom Berufsfeld Architektur angeboten? Macht Spezialisierung Sinn? Womit verdienen Architekturschaffende wirklich ihren Lebensunterhalt? Was sind die spezifischen Charakteristika des Architekturberufs? In welchem Kontext geht Arbeitssuche und Arbeitslosigkeit von ArchitektInnen von statten? Unterscheiden sich in der Praxis Kompetenzen und Tätigkeitsprofile bei Frauen und Männern?
 
 
 
 
 
 
 
LITERATUR-TIPPS
 
 
Schultz, Brigitte (2017)

Von der Volkshochschule ins Museum

In: Bauwelt Praxis. 2.2017

 

Durch die Infragestellung der HOAI in Deutschland, und nicht zuletzt dadurch, dass die Europäische Kommission Deutschland aufgrund der Höchst- und Mindestsätze in der HOAI verklagt, könnte es zu einer Umwandlung der Arbeitswelt des Architekten kommen. So befürchtet die Autorin, dass in Zukunft – im Gegenteil zu heutigen Star-Architekten – das Bild des Billig-Architekten entstehen könnte und hofft gleichzeitig, dass dies nicht der Fall sein wird. 
 
 
Jochem, Johannes (2016)
Architekten und Richter
In: der architekt. BDA. 6.2016

 

Der Artikel „Architekten und Richter“ analysiert die Grundbausteine des Architektenvertrages und die damit verbundenen Auswirkungen für den oder die Architekten. So beschreibt der Autor weiter, dass die Vorlagen des Architektenvertrages in ihrer derzeitigen Form keinen Bestand haben. Er spricht von einer Weiterentwicklung der HOAI und bezieht sich so auf die aktuelle Entwicklung, hin zu einer Abänderung der HOAI.  
 
 

Bruns, Catharina; Spät, Patrick (2016)

Nie wieder normal arbeiten!

In: bpb: magazin. Ausgabe 10


Auf die Frage, wie junge Menschen in Zukunft arbeiten und leben wollen, beschreiben mehrere Autoren ihre Wünsche an eine reformierte Arbeitswelt. Dabei variieren ihre Vorstellungen zwischen Selbstständigkeit, der Verweigerung einer Karriere und dem Drang sich als „digitaler Nomade“ zu verstehen. 
 
 
Faigle, Philip (2013)
In der Mensa mit Daniel Liebeskind
In: Zeit Campus, 03/2013, S. 84-86
 
"Ich war ein Spätzünder". Die ersten 20 Jahre seines Berufsleben hat Daniel Libeskind nur entworfen und gelehrt. Sein erstes Gebäude baute er mit 50 Jahren. Heute baut er in der ganzen Welt. Wie hat er das geschafft?
 
 
 
 
 
 
 
AUSGEWÄHLTE ABSOLVENTENBEFRAGUNGEN UND ABSOLVENTEN PORTRAITS

 

 
Fakultät Raumplanung, Uni Dortmund (2015)
AbsolventInnenbefragung 2015 

Die Befragung der Absolventinnen und Absolventen hat an der Fakultät Raumplanung eine lange Tradition. Bereits 1974 wurde eine erste solche Erhebung durchgeführt, die seitdem mehrmals wiederholt wurde. Seit 2005 strebt die Fakultät Raumplanung an, alle zwei Jahre ihre Absolventinnen und Absolventen der jeweils letzten fünf Abschlussjahrgänge zu befragen.
Die Ergebnisse dienen der Fakultät vor allem zu der kritischen Überprüfung des Studienangebots und zur Information der gegenwärtigen Studierenden über die Möglichkeiten des Arbeitsmarkts und seinen unterschiedlichen Facetten. 


Darüberhinaus wird jedes Semester eine Veranstaltungsreihe vom IRPUD Studien- und Projektzentrum (SPZ) der Fakultät in Kooperation mit dem Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung (SRP) und dem Alumni-Verein der Fakultät angeboten.
 
 
 
Eichhorn, Ulrike (2013)
Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben
http://edition-eichhorn.de/prints/architektinnen-ihr-beruf-ihr-leben/

Ulrike Eichhorn hat eine Umfrage unter 5.000 Architektinnen durchgeführt und die Ergebnisse in ihrem Buch "Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben" veröffentlicht. Sie ist Fragen nachgegangen wie: "Wie leben und arbeiten sie?", "Wie sind sie ausgebildet?" und "Welche Berufswege und Möglichkeiten haben sie und wie lassen sich Beruf und Familie vereinbaren?". Die aufgezeigten Daten, Fakten und Lebenswege sollen als Orientierungs- und Diskussionsgrundlage dienen.
 
 
 
Institut für Stadtplanung- und Regionalplanung der TU Berlin (2013)

Studierende der TU Berlin haben im Rahmen eines Studienprojekts eine flächendeckende Untersuchung des Berufsfeldes "Stadt- und Raumplanung" durchgeführt. Die Berufsfeldanalyse hat einerseits die Erfassung der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche zum Ziel. Andererseits wird die Erhebung der fachlichen und methodischen Anforderungen der Arbeitgeber an derzeitige und zukünftige Absolventen der Stadt- und Raumplanungsstudiengänge angestrebt.

 

Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie der TU Berlin (2010)
Absolventenstudie 2.0

"Die Stadt- oder Raumplanung ist seit ihren Anfängen ein schwer zu fassendes Thema: Obwohl städtische und ländliche Siedlungsräume seit Jahrhunderten gestaltet werden, ist die professionelle Stadtplanung eine junge Disziplin, die immer noch vielen Veränderungen unterworfen ist und nicht zwangsläufig ein klar umrissenes Berufsbild darstellt. Bereits zur Frage, was genau unter Planung verstanden werden soll, gibt es mehrere Ansätze und keine allgemeingültige Definition (vgl. hierzu Selle 2005, S. 85). Außerdem zeigt sich, dass die Ansätze der Planungstheorie nicht immer mit den Prozessen der Praxis korrespondieren (u.a. Selle 2005, S. 141f.). Dies führt zu einer Grundproblematik, wenn man erkunden möchte, wie Planung als Berufsfeld beschrieben werden könnte. Die vorliegende Studie soll einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten." Das vorhergehende Zitat verdeutlicht den Schwerpunkt der Absolventenstudie 2.0.

 

Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (Hg.) (2013)

Die Architektenkammer NRW stellt in der Rubrik "NRW-Architekten im Ausland" Architekten vor, die große Erfolge im Ausland erziehlt haben. Sie schaffen so einen Überblick über berufliche Perspektiven für Architekten in internationalen Tätigkeitsfeldern. 

  

Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (Hg.) (2013)  
Architekten in ungewöhnlichen Berufsfeldern

Unter der Rubrik der Architektenkammer NRW "Architekten in ungewöhnlichen Berufsfeldern" sind Architekten zu finden, die in ausgefallenen Berufsfeldern arbeiten. Auf diese Weise wird die Bandbreite der beruflichen Tätigkeitsfelder für Architekten aufgezeigt. Ob Energieberater, Erfinder, Visualisierer, Webdesigner, Manager oder Reiseleiter – in zahlreichen Gesprächen berichten Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner über alternative Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung.

 

Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung (Hg.) (2009)
StudienAbschluss: StadtPlaner. Und dann?

Im Sommersemester 2009 fand am Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen ein Seminar zum Thema Berufsfeld unter dem Titel 'StudienAbschluss: StadtPlaner. Und dann?' statt. Hier haben sich Studierende der RWTH mit ihren zukünftigen Berufsfeldern beschäftigt. Um eine praxisbezogene Orientierung für Studium und Berufseinstieg zu erhalten, haben die Studierenden Portraits von Stadtplaner-Alumni der RWTH Aachen erstellt. Hierzu haben Sie Interviews mit Aachener AbsolventInnen geführt. Eindrücke aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern in Verwaltung, Forschung und Privatwirtschaft zeigen auf, wie ein erfolgreicher Berufseinstieg gelingen kann. Eine Auswahl der Interviews ist hier dokumentiert.
 
 
 
Schweizer, Jutta Simone (2003)
Eigener Weg, Ausflüge in die unbekannte Arbeitswelt von Architekturabsolventen

Im Rahmen einer Studienarbeit an der Universität Stuttgart hat die Autorin Jutta Ullrich 20 ArchitekturabsolventInnen zu ihren Erfahrungen und Erlebnissen in der Phase des Berufsstarts befragt. Grundlage der individuellen Interviews sind Expertengespräche und Recherchen, die die aktuelle Lage sondieren und das Thema auf eine wissenschaftliche Basis gründen.
Entstanden ist ein Überblick über unterschiedliche Arbeits- und Aufgabenwelten der gleichzeitig persönliche Wege schildert und damit eine Orientierungshilfe für angehende Absolventinnen sein kann.
 

 

Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

 

 

 

WEITERFÜHRENDE LINKS 

 

  • Film „Traumberuf Architekt?”
    Dokumentarfilm über freischaffende Architekten in Deutschland

    www.nextframe.de/traumberufarchitekt/
  • Hochschulranking aus Frauensicht
    Den Link zur Broschüre finden Sie hier
  • Made in Germany - Going international
    Das Image deutscher Planungsleistungen und die Positionierung im Ausland
    http://www.internet-fuer-architekten.de/
  • sbca - sally below cultural affairs
    Bearbeiten und beleuchten Themen und Fragestellungen auf städtischer Ebene
    Vernetzen von Akteuren aus der Stadtentwicklung, der Kultur, der Architektur, der Bildung und der sozialen oder gestalterischen Arbeit
    http://www.sbca.de/